Kundenbrief – Dani und Martin

Hallo Silke,

da ich viele Jahre im Leben Hunde gehabt habe, war es nur eine Frage der Zeit, nach dem Tod meines Katers Bagheera, wann ein neuer Hund einzieht. Da meine Frau Dani schon lange quengelte und Ich auch gerne wieder einen Hund haben wollte, suchten wir nach einem Tier aus der Tierhilfe. Bei den Warsteiner Tierfreunden wurden wir fündig. Ein Schäferhund / Husky Mischling (ca. 7 Monate alt) aus Portugal. Der Name ist Maria. Liebe auf den „Ersten Blick“. Ein Termin zum Kennenlernen wurde für den 05.03 vereinbart. Wir trafen uns auf dem Hundeplatz der Tierfreunde Warstein. Maria (später Marie genannt) machte zwar einen etwas ängstlichen Eindruck, spielte aber mit den anderen Hunden und war zurückhaltend aber auch ein wenig zutraulich. Marie durfte bei uns einziehen und wir waren ziemlich glücklich. Im Laufe der nächsten Tage zeigte sich Marie von Ihrer Besten Seite. Jedenfalls wenn Sie mit meiner Frau zusammen war. Vor mir hatte Sie Angst und es war mir nicht möglich näher als 2 – 3 m an Marie heranzukommen. Ich war sehr enttäuscht und traurig. Hatte ich dem Hund doch keinen Grund gegeben so zu reagieren. Ich konnte Sie nicht streicheln, sie nahm kein Lecker von mir und wenn ich Sie auf die Wiese gelassen habe kam Sie nicht wieder ins Haus. Bei meiner Frau schon! Sogar voller Freude. Wir konnten uns das Verhalten nur durch negative Erfahrungen mit Männern in Ihren ersten 7 Lebensmonaten erklären. Und nun kommst Du ins Spiel! Jetzt war ein Profi gefragt. Der Hund sollte dieses Verhalten nicht verinnerlichen. Ein Anruf bei Dir und kurz darauf fand das Erste Treffen statt. 

Selten war ich so erstaunt, wie die von Dir gegebenen Ratschläge und Anweisungen fruchteten. Meine Hauptaufgabe war es den Hund zu ignorieren. Leichter gesagt als getan. Eine Woche bis zur nächsten Trainingsstunde. Eine Ewigkeit. Konsequent (meistens) ignorierte ich Marie. Auch die gemeinsamen Spaziergänge fanden nicht mehr statt. Meine Frau hatte allein das Vergnügen. Aber siehe da…… Marie wurde neugierig und kam auch schon mal etwas näher um an dem Mitbewohner (an mir) zu schnüffeln. Schon am Ende der 2. Trainingsstunde konnte ich Marie rufen………..und Sie kam zu mir!!!! Nicht nur das. Auch die Stückchen Fleischwurst wurden vorsichtig angenommen. Sogar streicheln ließ Sie sich. Ein RIESEN Erfolg schon nach der 2. Stunde. Durch regelmäßiges Training nach Deinen Vorgaben wurde das Verhalten von Marie immer besser.

Nach der 3. Stunde ist das Verhalten von Marie auf dem richtigen Weg. Manchmal verfällt Sie noch in alte Verhaltensmuster. Doch es ist bereits möglich das ich mit Ihr spazieren gehe, die Schleppleine loslasse, Marie frei läuft und auf Zuruf zu mir kommt und sich neben mich setzt. 

Dieser schnelle Erfolg ist nur Deiner Erfahrung, der Analyse der Verhaltensmuster, der Erstellung eines Trainigsplanes und insbesondere der ruhigen und ausgeglichen aber auch bestimmten Art und Weise des Umgangs mit den !Zweibeinern! und natürlich auch mit dem Hund zu schulden. Wir sind Dir dankbar das Du uns den Weg gezeigt hast.

Leider mussten wir aufgrund meiner Reha das weitere Training verschieben und freuen uns schon auf die nächsten Übungsstunden. 

Liebe Grüße 

Dani und Martin